Nietzsche - Also Sprach Zarathustra

>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Uebermensch

1:113
Und hier endete die erste Rede Zarathustra's, welche man auch "die Vorrede" heisst: denn an dieser Stelle unterbrach ihn das Geschrei und die Lust der Menge. "Gieb uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra, - so riefen sie - mache uns zu diesen letzten Menschen! So schenken wir dir den Uebermenschen!" Und alles Volk jubelte und schnalzte mit der Zunge. Zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem Herzen:

Fequency of the words:
1 Zarathustra
1 Uebermensch


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Kind

1:19
Verwandelt ist Zarathustra, zum Kind ward Zarathustra, ein Erwachter ist Zarathustra: was willst du nun bei den Schlafenden?
2:9
"Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"
2:742
Wahrlich, gleich tausendfaeltigem Kindsgelaechter kommt Zarathustra in alle Todtenkammern, lachend ueber diese Nacht- und Grabwaechter, und wer sonst mit duestern Schluesseln rasselt.
3:109
Also bin ich mitten in meinem Werke, zu meinen Kindern gehend und von ihnen kehrend: um seiner Kinder willen muss Zarathustra sich selbst vollenden.
4:746
"Aber was treibt ihr da, ihr Menschenkinder? rief er, indem er die Betenden vom Boden empor riss. Wehe, wenn euch Jemand Anderes zusaehe als Zarathustra:
4:781
Freilich: so ihr nicht werdet wie die Kindlein, so kommt ihr nicht in _das_ Himmelreich. (Und Zarathustra zeigte mit den Haenden nach Oben.)
4:887
Zu dem Allen sprach Zarathustra nur Ein Wort: "meine Kinder sind nahe, meine Kinder" -, dann wurde er ganz stumm. Sein Herz aber war geloest, und aus seinen Augen tropften Thraenen herab und fielen auf seine Haende. Und er achtete keines Dings mehr und sass da, unbeweglich und ohne dass er sich noch gegen die Thiere wehrte. Da flogen die Tauben ab und zu und setzten sich ihm auf die Schulter und liebkosten sein weisses Haar und wurden nicht muede mit Zaertlichkeit und Frohlocken. Der starke Loewe aber leckte immer die Thraenen, welche auf die Haende Zarathustra's herabfielen und bruellte und brummte schuechtern dazu. Also trieben es diese Thiere. -
4:897
Wohlan! Der Loewe kam, meine Kinder sind nahe, Zarathustra ward reif, meine Stunde kam: -

Fequency of the words:
8 Zarathustra
8 Kind


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Geschenk

1:24
Zarathustra antwortete: "Was sprach ich von Liebe! Ich bringe den Menschen ein Geschenk."
1:686
Wahrlich, mein Bruder! sprach Zarathustra, es ist ein Schatz, der mir geschenkt wurde: eine kleine Wahrheit ist's, die ich trage.

Fequency of the words:
2 Zarathustra
2 Geschenk


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Verkuendiger
1:86
Seht, ich bin ein Verkuendiger des Blitzes und ein schwerer Tropfen
aus der Wolke: dieser Blitz aber heisst Uebermensch. -



>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Schaffende

1:154
Mitschaffende sucht Zarathustra, Miterntende und Mitfeiernde sucht Zarathustra: was hat er mit Heerden und Hirten und Leichnamen zu schaffen!
2:765
Ein Seher, ein Wollender, ein Schaffender, eine Zukunft selber und eine Bruecke zur Zukunft - und ach, auch noch gleichsam ein Krueppel an dieser Bruecke: das Alles ist Zarathustra.
3:117
- dass er einst mein Gefaehrte werde und ein Mitschaffender und Mitfeiernder Zarathustra's -: ein Solcher, der mir meinen Willen auf meine Tafeln schreibt: zu aller Dinge vollerer Vollendung.
4:283
- wenn du lehrst `alle Schaffenden sind hart, alle grosse Liebe ist ueber ihrem Mitleiden`: oh Zarathustra, wie gut duenkst du mich eingelernt auf Wetter-Zeichen!

Fequency of the words:
4 Zarathustra
4 Schaffende


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Vernichter

4:774
`Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen toedtet man` - so sprachst du einst. Oh Zarathustra, du Verborgener, du Vernichter ohne Zorn, du gefaehrlicher Heiliger, - du bist ein Schelm!"

Fequency of the words:
1 Zarathustra
1 Vernichter


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Heiliger

4:774
`Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen toedtet man` - so sprachst du einst. Oh Zarathustra, du Verborgener, du Vernichter ohne Zorn, du gefaehrlicher Heiliger, - du bist ein Schelm!"

Fequency of the words:
1 Zarathustra
1 Heiliger


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Seher

2:14
Mit diesen Worten sprang Zarathustra auf, aber nicht wie ein Geaengstigter, der nach Luft sucht, sondern eher wie ein Seher und Saenger, welchen der Geist anfaellt. Verwundert sahen sein Adler und seine Schlange auf ihn hin: denn gleich dem Morgenrothe lag ein kommendes Glueck auf seinem Antlitze.
2:765
Ein Seher, ein Wollender, ein Schaffender, eine Zukunft selber und eine Bruecke zur Zukunft - und ach, auch noch gleichsam ein Krueppel an dieser Bruecke: das Alles ist Zarathustra.

Fequency of the words:
2 Zarathustra
2 Seher


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Narr

2:191
Aber nicht dazu kam Zarathustra, allen diesen Luegnern und Narren zu sagen: "was wisst _ihr_ von Tugend! Was _koenntet_ ihr von Tugend wissen!" -
2:574
Wahrlich, ihr taeuscht, ihr "Beschaulichen"! Auch Zarathustra war einst der Narr eurer goettlichen Haeute; nicht errieth er das Schlangengeringel, mit denen sie gestopft waren.
3:37
Ach, du liebreicher Narr Zarathustra, du Vertrauens-Ueberseliger! Aber so warst du immer: immer kamst du vertraulich zu allem Furchtbaren.
3:300
Also, durch viel Volk und vielerlei Staedte langsam hindurchschreitend, gierig Zarathustra auf Umwegen zurueck zu seinem Gebirge und seiner Hoehle. Und siehe, dabei kam er unversehens auch an das Stadtthor der _grossen_Stadt_: hier aber sprang ein schaeumender Narr mit ausgebreiteten Haenden auf ihn zu und trat ihm in den Weg. Diess aber war der selbige Narr, welchen das Volk "den Affen Zarathustra's" hiess: denn er hatte ihm Etwas vom Satz und Fall der Rede abgemerkt und borgte wohl auch gerne vom Schatze seiner Weisheit. Der Narr aber redete also zu Zarathustra:
3:324
Hier aber unterbrach Zarathustra den schaeumenden Narren und hielt ihm den Mund zu.
3:334
Aber dein Narren-Wort thut _mir_ Schaden, selbst, wo du Recht hast! Und wenn Zarathustra's Wort sogar hundert Mal Recht _haette_: du wuerdest mit meinem Wort immer - Unrecht _thun_!"
3:340
Also sprach Zarathustra und gieng an dem Narren und der grossen Stadt vorueber.
3:834
- Oh ihr Schalks- Narren und Drehorgeln! antwortete Zarathustra und laechelte wieder, wie gut wisst ihr, was sich in sieben Tagen erfuellen musste: -
3:859
- "Oh ihr Schalks- Narren und Drehorgeln, so schweigt doch! - antwortete Zarathustra und laechelte ueber seine Thiere. Wie gut ihr wisst, welchen Trost ich mir selber in sieben Tagen erfand!
4:8
"Oh Zarathustra, sagten sie, schaust du wohl aus nach deinem Gluecke?" - "Was liegt am Gluecke! antwortete er, ich trachte lange nicht mehr nach Gluecke, ich trachte nach meinem Werke." - "Oh Zarathustra, redeten die Thiere abermals, Das sagst du als Einer, der des Guten uebergenug hat. Liegst du nicht in einem himmelblauen See von Glueck?" - "Ihr Schalks- Narren, antwortete Zarathustra und laechelte, wie gut waehltet ihr das Gleichniss! Aber ihr wisst auch, dass mein Glueck schwer ist und nicht wie eine fluessige Wasserwelle: es draengt mich und will nicht von mir und thut gleich geschmolzenem Peche." -
4:666
Also sprach der Gewissenhafte; aber Zarathustra, der eben in seine Hoehle zurueckkam und die letzte Rede gehoert und errathen hatte, warf dem Gewissenhaften eine Hand voll Rosen zu und lachte ob seiner "Wahrheiten". "Wie! rief er, was hoerte ich da eben? Wahrlich, mich duenkt, du bist ein Narr oder ich selber bin's: und deine `Wahrheit` stelle ich rucks und flugs auf den Kopf.
4:764
Und wer des Geistes zu viel hat, der moechte sich wohl in die Dumm- und Narrheit selber vernarren. Denke ueber dich selber nach, oh Zarathustra!
4:786
- ein kleiner tapferer Unsinn, irgend ein Gottesdienst und Eselsfest, irgend ein alter froehlicher Zarathustra- Narr, ein Brausewind, der euch die Seelen hell blaest.

Fequency of the words:
13 Zarathustra
13 Narr


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Lehrer

3:231
Und sonderlich rufen es ihre Lehrer der Ergebung -; aber gerade ihnen liebe ich's, in das Ohr zu schrein: Ja! Ich _bin_ Zarathustra, der Gottlose!
3:864
Denn deine Thiere wissen es wohl, oh Zarathustra, wer du bist und werden musst: siehe, du bist der Lehrer der ewigen Wiederkunft -, das ist nun _dein_ Schicksal!

Fequency of the words:
2 Zarathustra
2 Lehrer


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Gottlose

3:231
Und sonderlich rufen es ihre Lehrer der Ergebung -; aber gerade ihnen liebe ich's, in das Ohr zu schrein: Ja! Ich _bin_ Zarathustra, der Gottlose!
3:233
Wohlan! Diess ist meine Predigt fuer _ihre_ Ohren: ich bin Zarathustra, der Gottlose, der da spricht "wer ist gottloser denn ich, dass ich mich seiner Unterweisung freue?"
3:234
Ich bin Zarathustra, der Gottlose: wo finde ich Meines-Gleichen? Und alle Die sind Meines-Gleichen, die sich selber ihren Willen geben und alle Ergebung von sich abthun.
3:235
Ich bin Zarathustra, der Gottlose: ich koche mir noch jeden Zufall in _meinem_ Topfe. Und erst, wenn er da gar gekocht ist, heisse ich ihn willkommen, als _meine_ Speise.
3:248
- mit der grossen Liebe lieben, mit der grossen Verachtung lieben!" Also spricht Zarathustra, der Gottlose. -
3:812
Du regst dich, dehnst dich, roechelst? Auf! Auf! Nicht roecheln - reden sollst du mir! Zarathustra ruft dich, der Gottlose!
4:214
Ich bin's, der gottlose Zarathustra, der da spricht: wer ist gottloser als ich, dass ich mich seiner Unterweisung freue?" -

Fequency of the words:
7 Zarathustra
7 Gottlose


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Wahrsager

2:715
Also hoerte Zarathustra einen Wahrsager reden; und seine Weissagung gieng ihm zu Herzen und verwandelte ihn. Traurig gieng er umher und muede; und er wurde Denen gleich, von welchen der Wahrsager geredet hatte.
4:37
Des naechsten Tages sass Zarathustra wieder auf seinem Steine vor der Hoehle, waehrend die Thiere draussen in der Welt herumschweiften, dass sie neue Nahrung heimbraechten, - auch neuen Honig: denn Zarathustra hatte den alten Honig bis auf das letzte Korn verthan und verschwendet. Als er aber dermaassen dasass, mit einem Stecken in der Hand, und den Schatten seiner Gestalt auf der Erde abzeichnete, nachdenkend und, wahrlich! nicht ueber sich und seinen Schatten - da erschrak er mit Einem Male und fuhr zusammen: denn er sahe neben seinem Schatten noch einen andern Schatten. Und wie er schnell um sich blickte und aufstand, siehe, da stand der Wahrsager neben ihm, der selbe, den er einstmals an seinem Tische gespeist und getraenkt hatte, der Verkuendiger der grossen Muedigkeit, welcher lehrte: "Alles ist gleich, es lohnt sich Nichts, Welt ist ohne Sinn, Wissen wuergt." Aber sein Antlitz hatte sich inzwischen verwandelt; und als ihm Zarathustra in die Augen blickte, wurde sein Herz abermals erschreckt: so viel schlimme Verkuendigungen und aschgraue Blitze liefen ueber diess Gesicht.
4:38
Der Wahrsager, der es wahrgenommen, was sich in Zarathustra's Seele zutrug, wischte mit der Hand ueber sein Antlitz hin, wie als ob er dasselbe wegwischen wollte; desgleichen that auch Zarathustra. Und als Beide dergestalt sich schweigend gefasst und gekraeftigt hatten, gaben sie sich die Haende, zum Zeichen, dass sie sich wiedererkennen wollten.
4:39
"Sei mir willkommen, sagte Zarathustra, du Wahrsager der grossen Muedigkeit, du sollst nicht umsonst einstmals mein Tisch- und Gastfreund gewesen sein. Iss und trink auch heute bei mir und vergieb es, dass ein vergnuegter alter Mann mit dir zu Tische sitzt!" - "Ein vergnuegter alter Mann? antwortete der Wahrsager, den Kopf schuettelnd: wer du aber auch bist oder sein willst, oh Zarathustra, du bist es zum Laengsten hier Oben gewesen, - dein Nachen soll ueber Kurzem nicht mehr im Trocknen sitzen!" - "Sitze ich denn im Trocknen?" fragte Zarathustra lachend. - "Die Wellen um deinen Berg, antwortete der Wahrsager, steigen und steigen, die Wellen grosser Noth und Truebsal: die werden bald auch deinen Nachen heben und dich davontragen." - Zarathustra schwieg hierauf und wunderte sich. - "Hoerst du noch Nichts? fuhr der Wahrsager fort: rauscht und braust es nicht herauf aus der Tiefe?" - Zarathustra schwieg abermals und horchte: da hoerte er einen langen, langen Schrei, welchen die Abgruende sich zuwarfen und weitergaben, denn keiner wollte ihn behalten: so boese klang er.
4:41
- "Mitleiden! antwortete der Wahrsager aus einem ueberstroemenden Herzen und hob beide Haende empor - oh Zarathustra, ich komme, dass ich dich zu deiner letzten Suende verfuehre!" -
4:42
Und kaum waren diese Worte gesprochen, da erscholl der Schrei abermals, und laenger und aengstlicher als vorher, auch schon viel naeher. "Hoerst du? Hoerst du, oh Zarathustra? rief der Wahrsager, dir gilt der Schrei, dich ruft er: komm, komm, komm, es ist Zeit, es ist hoechste Zeit!" -
4:46
Der Wahrsager aber antwortete nicht auf die Angst Zarathustra's, sondern horchte und horchte nach der Tiefe zu. Als es jedoch lange Zeit dort stille blieb, wandte er seinen Blick zurueck und sahe Zarathustra stehn und zittern.
4:52
Also seufzte der Wahrsager; bei seinem letzten Seufzer aber wurde Zarathustra wieder hell und sicher, gleich Einem, der aus einem tiefen Schlunde an's Licht kommt. "Nein! Nein! Drei Mal Nein! rief er mit starker Stimme und strich sich den Bart - _Das_ weiss ich besser! Es giebt noch glueckselige Inseln! Stille _davon_, du seufzender Trauersack!
4:57
Mit diesen Worten wandte sich Zarathustra zum Gehen. Da sprach der Wahrsager: "Oh Zarathustra, du bist ein Schelm!
4:414
Da sprang Zarathustra auf seine Hoehle zu, und siehe! welches Schauspiel erwartete ihn erst nach diesem Hoerspiele! Denn da sassen sie allesammt bei einander, an denen er des Tags voruebergegangen war: der Koenig zur Rechten und der Koenig zur Linken, der alte Zauberer, der Papst, der freiwillige Bettler, der Schatten, der Gewissenhafte des Geistes, der traurige Wahrsager und der Esel; der haesslichste Mensch aber hatte sich eine Krone aufgesetzt und zwei Purpurguertel umgeschlungen, - denn er liebte es, gleich allen Haesslichen, sich zu verkleiden und schoen zu thun. Inmitten aber dieser betruebten Gesellschaft stand der Adler Zarathustra's, gestraeubt und unruhig, denn er sollte auf zu Vieles antworten, wofuer sein Stolz keine Antwort hatte; die kluge Schlange aber hieng um seinen Hals.
4:467
Also sprach Zarathustra und hielt ploetzlich inne in seiner Rede: denn ihn ueberfiel seine Sehnsucht, und er schloss Augen und Mund vor der Bewegung seines Herzens. Und auch alle seine Gaeste schwiegen und standen still und bestuerzt: nur dass der alte Wahrsager mit Haenden und Gebaerden Zeichen gab.
4:469
An dieser Stelle naemlich unterbrach der Wahrsager die Begruessung Zarathustra's und seiner Gaeste: er draengte sich vor, wie Einer, der keine Zeit zu verlieren hat, fasste die Hand Zarathustra's und rief: "Aber Zarathustra!
4:473
(Also sprach der Wahrsager; wie die Thiere Zarathustra's aber diese Worte hoerten, liefen sie vor Schrecken davon. Denn sie sahen, dass was sie auch am Tage heimgebracht hatten, nicht genug sein werde, den Einen Wahrsager zu stopfen.)
4:604
Zarathustra der Wahrsager, Zarathustra der Wahrlacher, kein Ungeduldiger, kein Unbedingter, Einer, der Spruenge und Seitenspruenge liebt; ich selber setzte mir diese Krone auf!
4:798
Also sprach der haesslichste Mensch; es war aber nicht lange vor Mitternacht. Und was glaubt ihr wohl, dass damals sich zutrug? Sobald die hoeheren Menschen seine Frage hoerten, wurden sie sich mit Einem Male ihrer Verwandlung und Genesung bewusst, und wer ihnen dieselbe gegeben habe: da sprangen sie auf Zarathustra zu, dankend, verehrend, liebkosend, ihm die Haende kuessend, so wie es der Art eines Jeden eigen war: also dass Einige lachten, Einige weinten. Der alte Wahrsager aber tanzte vor Vergnuegen; und wenn er auch, wie manche Erzaehler meinen, damals voll suessen Weines war, so war er gewisslich noch voller des suessen Lebens und hatte aller Muedigkeit abgesagt. Es giebt sogar Solche, die erzaehlen, dass damals der Esel getanzt habe: nicht umsonst naemlich habe ihm der haesslichste Mensch vorher Wein zu trinken gegeben. Diess mag sich nun so verhalten oder auch anders; und wenn in Wahrheit an jenem Abende der Esel nicht getanzt hat, so geschahen doch damals groessere und seltsamere Wunderdinge als es das Tanzen eines Esels waere. Kurz, wie das Sprichwort Zarathustra's lautet: "was liegt daran!"

Fequency of the words:
15 Zarathustra
15 Wahrsager


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Wahrlacher

4:604
Zarathustra der Wahrsager, Zarathustra der Wahrlacher, kein Ungeduldiger, kein Unbedingter, Einer, der Spruenge und Seitenspruenge liebt; ich selber setzte mir diese Krone auf!

Fequency of the words:
1 Zarathustra
1 Wahrlacher


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Taenzer

1:18
Ja, ich erkenne Zarathustra. Rein ist sein Auge, und an seinem Munde birgt sich kein Ekel. Geht er nicht daher wie ein Taenzer?
1:37
Als Zarathustra in die Naechste Stadt kam, die an den Waeldern liegt, fand er daselbst viel Volk versammelt auf dem Markte: denn es war verheissen worden, das man einen Seiltaenzer sehen solle. Und Zarathustra sprach also zum Volke:
1:62
Als Zarathustra so gesprochen hatte, schrie Einer aus dem Volke: "Wir hoerten nun genug von dem Seiltaenzer; nun lasst uns ihn auch sehen!" Und alles Volk lachte ueber Zarathustra. Der Seiltaenzer aber, welcher glaubte, dass das Wort ihm gaelte, machte sich an sein Werk.
2:277
Wahrlich, kein Dreh- und Wirbelwind ist Zarathustra; und wenn er ein Taenzer ist, nimmermehr doch ein Tarantel- Taenzer! -
4:603
Zarathustra der Taenzer, Zarathustra der Leichte, der mit den Fluegeln winkt, ein Flugbereiter, allen Voegeln zuwinkend, bereit und fertig, ein Selig-Leichtfertiger: -

Fequency of the words:
5 Zarathustra
5 Taenzer


>>>>> SEARCH FOR: & Zarathustra Saenger

2:14
Mit diesen Worten sprang Zarathustra auf, aber nicht wie ein Geaengstigter, der nach Luft sucht, sondern eher wie ein Seher und Saenger, welchen der Geist anfaellt. Verwundert sahen sein Adler und seine Schlange auf ihn hin: denn gleich dem Morgenrothe lag ein kommendes Glueck auf seinem Antlitze.

Fequency of the words:
1 Zarathustra
1 Saenger


>>>>> SEARCH FOR: ich^bin bin^ich

1:7
Siehe! Ich bin meiner Weisheit ueberdruessig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Haende, die sich ausstrecken.
1:27
"Nein, antwortete Zarathustra, ich gebe kein Almosen. Dazu bin ich nicht arm genug."
1:55
Die Stunde, wo ihr sagt: "Was liegt an meiner Tugend! Noch hat sie mich nicht rasen gemacht. Wie muede bin ich meines Guten und meines Boesen! Alles das ist Armuth und Schmutz und ein erbaermliches Behagen!"
1:86
Seht, ich bin ein Verkuendiger des Blitzes und ein schwerer Tropfen aus der Wolke: dieser Blitz aber heisst Uebermensch. -
1:88
Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. "Da stehen sie", sprach er zu seinem Herzen, "da lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund fuer diese Ohren.
1:114
Sie verstehen mich nicht: ich bin nicht den Mund fuer diese Ohren.
1:130
Aber noch bin ich ihnen ferne, und mein Sinn redet nicht zu ihren Sinnen. Eine Mitte bin ich noch den Menschen zwischen einem Narren und einem Leichnam.
1:275
"Leib bin ich und Seele" - so redet das Kind. Und warum sollte man nicht wie die Kinder reden?
1:276
Aber der Erwachte, der Wissende sagt: Leib bin ich ganz und gar, und Nichts ausserdem; und Seele ist nur ein Wort fuer ein Etwas am Leibe.
1:285
Dein Selbst lacht ueber dein Ich und seine stolzen Spruenge. "Was sind mir diese Spruenge und Fluege des Gedankens? sagt es sich. Ein Umweg zu meinem Zwecke. Ich bin das Gaengelband des Ich's und der Einblaeser seiner Begriffe."
1:351
Ich bin ein Gelaender am Strome: fasse mich, wer mich fassen kann! Eure Kruecke aber bin ich nicht. -
1:362
Ich will Kobolde um mich haben, denn ich bin muthig. Muth, der die Gespenster verscheucht, schafft sich selber Kobolde, - der Muth will lachen.
1:379
Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich, jetzt sehe ich mich unter mir, jetzt tanzt ein Gott durch mich.
1:392
Bin ich oben, so finde ich mich immer allein. Niemand redet mit mir, der Frost der Einsamkeit macht mich zittern. Was will ich doch in der Hoehe?
1:394
Wie schaeme ich mich meines Steigens und Stolperns! Wie spotte ich meines heftigen Schnaubens! Wie hasse ich den Fliegenden! Wie muede bin ich in der Hoehe!"
1:399
Als Zarathustra diess gesagt hatte, rief der Juengling mit heftigen Gebaerden: "Ja, Zarathustra, du sprichst die Wahrheit. Nach meinem Untergange verlangte ich, als ich in die Hoehe wollte, und du bist der Blitz, auf den ich wartete! Siehe, was bin ich noch, seitdem du uns erschienen bist? Der _Neid_ auf dich ist's, der mich zerstoert hat!" - So sprach der Juengling und weinte bitterlich. Zarathustra aber legte seinen Arm um ihn und fuehrte ihn mit sich fort.
1:446
Meine Brueder im Kriege! Ich liebe euch von Grund aus, ich bin und war Euresgleichen. Und ich bin auch euer bester Feind. So lasst mich denn euch die Wahrheit sagen!
1:557
Ihr liebt Trauerspiele und Alles, was das Herz zerbricht? Aber ich bin misstrauisch gegen eure Huendin.
2:15
Was geschah mir doch, meine Thiere? - sagte Zarathustra. Bin ich nicht verwandelt! Kam mir nicht die Seligkeit wie ein Sturmwind?
2:17
Verwundet bin ich von meinem Gluecke: alle Leidenden sollen mir Arzte sein!
2:21
Mund bin ich worden ganz und gar, und Brausen eines Bachs aus hohen Felsen: hinab will ich meine Rede stuerzen in die Thaeler.
2:40
Die Feigen fallen von den Baeumen, sie sind gut und suess; und indem sie fallen, reisst ihnen die rothe Haut. Ein Nordwind bin ich reifen Feigen.
2:99
"Siehe, ich bin Krankheit" - so redet die boese That; das ist ihre Ehrlichkeit.
2:323
Licht bin ich: ach, dass ich Nacht waere! Aber diess ist meine Einsamkeit, dass ich von Licht umguertet bin.
2:352
Gottes Fuersprecher bin ich vor dem Teufel: der aber ist der Geist der Schwere. Wie sollte ich, ihr Leichten, goettlichen Taenzen feind sein? Oder Maedchen-Fuessen mit schoenen Knoecheln?
2:353
Wohl bin ich ein Wald und eine Nacht dunkler Baeume: doch wer sich vor meinem Dunkel nicht scheut, der findet auch Rosenhaenge unter meinen Cypressen.
2:392
Immer noch bin ich der Reichste und Bestzubeneidende - ich der Einsamste! Denn ich _hatte_ euch doch, und ihr habt mich noch: sagt, wem fielen, wie mir, solche Rosenaepfel vom Baume?
2:393
Immer noch bin ich eurer Liebe Erbe und Erdreich, bluehend zu eurem Gedaechtnisse von bunten wildwachsenen Tugenden, oh ihr Geliebtesten!
2:453
Und diess Geheimniss redete das Leben selber zu mir. Siehe, sprach es, ich bin das, was sich immer selber ueberwinden muss.
2:540
Aber Heimat fand ich nirgends: unstaet bin ich in allen Staedten und ein Aufbruch an allen Thoren.
2:590
Ein Gelehrter bin ich den Kindern noch und auch den Disteln und rothen Mohnblumen. Unschuldig sind sie, selbst noch in ihrer Bosheit.
2:592
Denn diess ist die Wahrheit: ausgezogen bin ich aus dem Hause der Gelehrten: und die Thuer habe ich noch hinter mir zugeworfen.
2:593
Zu lange sass meine Seele hungrig an ihrem Tische; nicht, gleich ihnen, bin ich auf das Erkennen abgerichtet wie auf das Nuesseknacken.
2:595
Ich bin zu heiss und verbrannt von eigenen Gedanken: oft will es mir den Athem nehmen. Da muss ich in's Freie und weg aus allen verstaubten Stuben.
2:639
Ach, wie bin ich all des Unzulaenglichen muede, das durchaus Ereigniss sein soll! Ach, wie bin ich der Dichter muede!
2:641
Ich bin von Heute und Ehedem, sagte er dann; aber Etwas ist in mir, das ist von Morgen und uebermorgen und Einstmals.
2:698
"Was soll ich davon denken! sagte Zarathustra. Bin ich denn ein Gespenst?
2:867
Und ich antwortete: `Ach, ist es _mein_ Wort? Wer bin ich? Ich warte des Wuerdigeren; ich bin nicht werth, an ihm auch nur zu zerbrechen.`
2:892
Ach meine Freunde! Ich haette euch noch Etwas zu sagen, ich haette euch noch Etwas zu geben! Warum gebe ich es nicht? Bin ich denn geizig?" -
3:7
Ich bin ein Wanderer und ein Bergsteiger, sagte er zu seinem Herzen, ich liebe die Ebenen nicht und es scheint, ich kann nicht lange still sitzen.
3:24
Ich erkenne mein Loos, sagte er endlich mit Trauer. Wohlan! Ich bin bereit. Eben begann meine letzte Einsamkeit.
3:27
- tiefer hinab in den Schmerz als ich jemals stieg, bis hinein in seine schwaerzeste Fluth! So will es mein Schicksal: Wohlan! Ich bin bereit.
3:103
"Allein bin ich wieder und will es sein, allein mit reinem Himmel und freiem Meere; und wieder ist Nachmittag um mich.
3:109
Also bin ich mitten in meinem Werke, zu meinen Kindern gehend und von ihnen kehrend: um seiner Kinder willen muss Zarathustra sich selbst vollenden.
3:135
Wahrlich, misstrauisch bin ich gegen eure tueckische Schoenheit! Dem Liebenden gleiche ich, der allzusammtenem Laecheln misstraut.
3:156
Den ziehenden Wolken bin ich gram, diesen schleichenden Raub-Katzen: sie nehmen dir und mir, was uns gemein ist, - das ungeheure unbegrenzte Ja- und Amen-sagen.
3:164
Zum Segnenden bin ich worden und zum Ja-sagenden: und dazu rang ich lange und war ein Ringer, dass ich einst die Haende frei bekaeme zum Segnen.
3:193
Noch gleiche ich dem Hahn hier auf fremdem Gehoefte, nach dem auch die Hennen beissen; doch darob bin ich diesen Hennen nicht ungut.
3:194
Ich bin hoeflich gegen sie wie gegen alles kleine Aergerniss; gegen das Kleine stachlicht zu sein duenkt mich eine Weisheit fuer Igel.
3:233
Wohlan! Diess ist meine Predigt fuer _ihre_ Ohren: ich bin Zarathustra, der Gottlose, der da spricht "wer ist gottloser denn ich, dass ich mich seiner Unterweisung freue?"
3:234
Ich bin Zarathustra, der Gottlose: wo finde ich Meines-Gleichen? Und alle Die sind Meines-Gleichen, die sich selber ihren Willen geben und alle Ergebung von sich abthun.
3:235
Ich bin Zarathustra, der Gottlose: ich koche mir noch jeden Zufall in _meinem_ Topfe. Und erst, wenn er da gar gekocht ist, heisse ich ihn willkommen, als _meine_ Speise.
3:250
Mein eigner Vorlaeufer bin ich unter diesem Volke, mein eigner Hahnen-Ruf durch dunkle Gassen.
3:263
Lieber noch ein Wenig zaehneklappern als Goetzen anbeten! - so will's meine Art. Und sonderl ich bin ich allen bruenstigen dampfenden dumpfigen Feuer-Goetzen gram.
3:266
Ich - ein Kriecher? Niemals kroch ich im Leben vor Maechtigen; und log ich je, so log ich aus Liebe. Desshalb bin ich froh auch im Winter-Bette.
3:267
Ein geringes Bett waermt mich mehr als ein reiches, denn ich bin eifersuechtig auf meine Armuth. Und im Winter ist sie mir am treuesten.
3:270
Sonderlich boshaft bin ich naemlich des Morgens: zur fruehen Stunde, da der Eimer am Brunnen klirrt und die Rosse warm durch graue Gassen wiehern: -
3:714
Oh meine Brueder, bin ich denn grausam? Aber ich sage: was faellt, das soll man auch noch stossen!
3:717
Ein Vorspiel bin ich besserer Spieler, oh meine Brueder! Ein Beispiel! _Thut_ nach meinem Beispiele!
3:808
Herauf, abgruendlicher Gedanke, aus meiner Tiefe! Ich bin dein Hahn und Morgen-Grauen, verschlafener Wurm: auf! auf! Meine Stimme soll dich schon wach kraehen!
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`Nun sterbe und schwinde ich, wuerdest du sprechen, und im Nu bin ich ein Nichts. Die Seelen sind so sterblich wie die Leiber.
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Das ist ein Tanz ueber Stock und Stein: ich bin der Jaeger, - willst du mein Hund oder meine Gemse sein?
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Ich bin es wahrlich muede, immer dein schafichter Schaefer zu sein! Du Hexe, habe ich dir bisher gesungen, nun sollst _du_ mir - schrein!
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_Der_ naeml ich bin ich von Grund und Anbeginn, ziehend, heranziehend, hinaufziehend, aufziehend, ein Zieher, Zuechter und Zuchtmeister, der sich nicht umsonst einstmals zusprach: "Werde, der du bist!"
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Und wahrlich, ich bin ihm gut darob, meinem ewigen Schicksale, dass es mich nicht hetzt und draengt und mir Zeit zu Possen laesst und Bosheiten: also dass ich heute zu einem Fischfange auf diesen hohen Berg stieg.
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Ich bin Zarathustra, der einst sprach: `Was liegt noch an Koenigen!` Vergebt mir, ich freute mich, als Ihr zu einander sagtet: `Was liegt an uns Koenigen!`
4:91
Was hoerte ich eben? antwortete Zarathustra; welche Weisheit bei Koenigen! Ich bin entzueckt, und, wahrlich, schon geluestet's mich, einen Reim darauf zu machen: -
4:119
Nenne mich aber immerhin, wie du willst, - ich bin, der ich sein muss. Ich selber heisse mich Zarathustra.
4:126
"Ich bin _der_Gewissenhafte_des_Geistes_, antwortete der Gefragte, und in Dingen des Geistes nimmt es nicht leicht Einer strenger, enger und haerter als ich, ausgenommen der, von dem ich's lernte, Zarathustra selber.
4:137
Wo meine Redlichkeit aufhoert, bin ich blind und will auch blind sein. Wo ich aber wissen will, will ich auch redlich sein, naemlich hart, streng, eng, grausam, unerbittlich.
4:169
"Du magst Feinere betrogen haben als mich, sagte Zarathustra hart. Ich bin nicht auf der Hut vor Betruegern, ich _muss_ ohne Vorsicht sein: so will es mein Loos.
4:214
Ich bin's, der gottlose Zarathustra, der da spricht: wer ist gottloser als ich, dass ich mich seiner Unterweisung freue?" -
4:255
Du duenkst dich weise, du stolzer Zarathustra! So rathe doch das Raethsel, du harter Nuesseknacker, - das Raethsel, das ich bin! So sprich doch - wer bin _ich_!"
4:267
Zuernst du mir, dass ich zu lange schon rede-rade-breche? Dass ich schon dir rathe? Aber wisse, ich bin's, der haesslichste Mensch,
4:304
Schon bin ich weniger allein; unbewusste Gefaehrten und Brueder schweifen um mich, ihr warmer Athem ruehrt an meine Seele."
4:484
Ich bin ein Gesetz nur fuer die Meinen, ich bin kein Gesetz fuer Alle. Wer aber zu mir gehoert, der muss von starken Knochen sein, auch von leichten Fuessen, -
4:718
Solche Kost mag freilich nicht fuer Kinder sein, noch auch fuer sehnsuechtige alte und junge Weibchen. Denen ueberredet man anders die Eingeweide; deren Arzt und Lehrer bin ich nicht.
4:855
Ihr hoeheren Menschen, was duenket euch? Bin ich ein Wahrsager? Ein Traeumender? Trunkener? Ein Traumdeuter? Eine Mitternachts-Glocke?
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- Diess hatte Zarathustra zu seinem Herzen gesprochen, als die Sonne aufgieng: da blickte er fragend in die Hoehe, denn er hoerte ueber sich den scharfen Ruf seines Adlers. "Wohlan! rief er hinauf, so gefaellt und gebuehrt es mir. Meine Thiere sind wach, denn ich bin wach.

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54 ich bin
73 bin ich


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- Also begann Zarathustra's Untergang.
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- Also begann Zarathustra's Untergang.
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Als Zarathustra diess gesagt hatte, rief der Juengling mit heftigen Gebaerden: "Ja, Zarathustra, du sprichst die Wahrheit. Nach meinem Untergange verlangte ich, als ich in die Hoehe wollte, und du bist der Blitz, auf den ich wartete! Siehe, was bin ich noch, seitdem du uns erschienen bist? Der _Neid_ auf dich ist's, der mich zerstoert hat!" - So sprach der Juengling und weinte bitterlich. Zarathustra aber legte seinen Arm um ihn und fuehrte ihn mit sich fort.
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Die Stunde kam nun, dass der Untergehende sich selber segnet. Also _endet_ Zarathustra's Untergang.`" - -

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